Weihnachtsmärkte Deutschland

Weihnachtsmaerkte 2010

Foto: Stuttgarter Weihnachtsmarkt

Bereits im 14. Jahrhundert erhielten in der Vorweihnachtszeit Handwerker, Korbflechter, Spielzeugmacher sowie Zuckerbäcker die Erlaubnis, auf dem Marktplatz Verkaufsstände aufzubauen, um dort ihre Produkte für Weihnachten zu verkaufen. Bei den Weihnachtsmärkten wurde von Beginn an immer an das leibliche Wohl der Besucher gedacht, weswegen neben Spielzeug und anderen nützlichen Dingen auch geröstete Mandeln, Kastanien und Nüsse angeboten wurden.

Die bekanntesten Weihnachtsmärkte in Deutschland

Der mit Abstand weltweit berühmteste Weihnachtsmarkt ist wohl der Nürnberger Christkindlesmarkt, wo seit Beginn an die Christkindsfigur von einem Mädchen dargestellt wurde. Die Ursprünge des Nürnberger Christkindlesmarkt gehen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Hier gehören unter anderem der originale Nürnberger Lebkuchen und die Rostbratwürstchen zu den Verlockungen für die Marktbesucher.

Auch der Münchener Christkindlmarkt ist überregional bekannt und zudem noch wesentlich älter als der Nürnberger Christkindlmarkt. Erstmals erwähnt wurde er bereits im Jahr 1310. Bei der Gelegenheit sollten Sie sich auch Zeit für einen Besuch des Schwabinger Künstlermarktes nehmen, dem einzigen internationalen Künstlerweihnachtsmarktes hierzulande.

Der Dresdner Striezelmarkt fand erstmals im Jahr 1434 Erwähnung und ist somit auch älter als der Nürnberger Christkindlesmarkt. Zu den absoluten Highlights des traditionsreichen Striezelmarkt gehören die wunderschönen Schnitzereien aus dem Erzgebirge sowie der Dresdner Christstollen.

Im Westen Deutschlands gehört der Weihnachtsmarkt in Aachen zu den Schönsten Märkten, der sich rund um den historischen Dom erstreckt und zur Weihnachtszeit ebenfalls mit berühmten Lebkuchen lockt.